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Schuhe aus – Augen zu – und durch.

Anfahrtsbeschreibung

Nur mal wieder die Natur FÜHLEN, im wahrsten Sinne des Wortes. Im Garten der Sinne ist es einfach Pflicht, mit nackten Füßen über den Barfusspfad zu laufen und ganz bewusst die unterschiedlichen Materialen wie Kieselsteine, Gras, Sand oder Rindenmulch und deren Beschaffenheit zu ertasten. An den Füßen darf es ruhig mal wieder etwas zwicken, zupfen oder pieken. Umso größer ist die Wohltat, vom Kiesbett auf ein weiches, angenehmes Grasfeld zu wechseln. Fühlen, tasten, krabbeln, kratzen – alles ist erlaubt, um die Sinne zu wecken und zu schärfen.

Im Garten der Sinne kommen jedoch nicht nur die Füße auf ihre Kosten. Am Waldxylophon kann man den Klängen der verschiedenen Holzarten lauschen. Wie hört sich die Eiche an? Welche Melodie bringt die Lärche hervor? Jedes Holz hat eine andere Beschaffenheit und somit auch unterschiedliche Klänge. Und mit ein bisschen Geschick kann man dem Xylophon eine kleine Melodie entlocken.

In einem Schaukasten sind die verschiedenen Schmetterlinge ausgestellt, die heute noch mehr oder weniger bei uns zu finden sind.

Natürlich gibt es noch andere Sehenswürdigkeiten. Man muss sich einfach nur überraschen lassen. Die einzelnen Bereiche sind mit Informationstafeln versehen, die dem Besucher manch lehrreiche Information mit nach Hause geben.

Der Garten der Sinne liegt direkt neben dem Sanitas Kräutergarten, dem man genauso seine Aufmerksamkeit schenken sollte.

Im Duftgarten wird die Nase inspiriert, die verschiedenen Düfte der Blühpflanzen zu erschnuppern. Und im Sträucherfrüchte-Weg heißt es Augen auf, um so manche seltene Pflanze zu entdecken. Hier findet man noch Wildformen der Berberitze oder des Wacholders.

Die Insekten- und Kleintier-Arche beherbergt unter anderem Igel, Blindschleichen, Erdhummeln und Wespen. Wer zuhause eine Kleintier-Arche nachbauen möchte, sollte Block und Stift nicht vergessen, denn die entsprechende Bauanleitung gibt es frei Haus im Garten der Sinne.

Der Eintritt ist kostenlos, es wird jedoch um Spenden gebeten, um die Erhaltung des Gartens auch weiterhin zu ermöglichen.

© Rems-Murr-Markt.de / Beier